
Frank Puscher
Das Usability-Prinzip.
Heidelberg: dpunkt-Verl., 2001; Broschur, 180 Seiten Bunt sind sie, immer häufiger auch mit Ton - aber benutzerfreundlich? Häufig nicht. Das kostet viele Websites den Erfolg, womöglich die Existenz.
Zu Recht drängt daher die Idee der Nutzerfreundlichkeit oder "Usability" auf den Markt der Ideen, und etliche Bücher auf den Markt. Mit Frank Puscher tritt ein technisch und konzeptuell versierter Journalist an. "Das Usability-Prinzip" will "Wege zur benutzerfreundlichen Website" zeigen, in dem es einen "Anhalt für die Suche nach Usability-Fehlern" gibt.
Puscher geht das Thema in sechs Kapiteln und einem mehr technischen Anhang an, die allesamt praxisorientiert sind. Zunächst klärt er die Frage, was Usability solle - immerhin steckt darin weiterer Aufwand. Studien haben Erstaunliches zu Tage gefördert - kaum ein Webdesigner könne sich daher anmaßen, selbst genügend Fingerspitzengefühl zu entwickeln, die Seiten perfekt zu gestalten.
Puscher behandelt dann "benutzergerechtes Design", fragt nach Regeln für "Texte fürs Netz", "Navigation", zeigt wie man "Aus Surfern Käufer machen" kann, behandelt "Multimedia-Usability" und das Vorgehen bei Tests. Der Leser lernt dabei viele Möglichkeiten kennen - mitsamt ihrem Für und Wider, wie es sich für Leser darstellt.
Der Anhang leitet dazu an, Logfiles richtig zu lesen, Alternativen für Fehlermeldungen, einen Leitfaden zur Web-Seiten-Optimierung, "50 tödliche Fehler", Wege zum Selber-Testen, vergleicht Print und Web-Publikation und bietet zur Orientierung wichtige Kennzahlen des Internet und seiner Nutzung.
Um das Für und Wider plastisch zu machen, zeigt Puscher Screenshots - treffend ausgewählt und - wie sein Text - auf das Wesentliche beschränkt.
Insgesamt bietet " Das Usability-Prinzip" nicht viel, was sich nicht auch woanders fände, aber gekonnt auf wenig Raum aufbereitet. So bleibt noch Zeit zum Umsetzen der Einsichten. Und auf das Umsetzen kommt es schließlich an.
Frank Puscher geht den direkten Weg "zur benutzerfreundlichen Website".
Zielgruppe:
- Web- und Screendesigner
- Multimediaentwickler
- Internetagenturen
- Marketingfachleute
Autor: Frank Puscher
Frank Puscher, Jahrgang1965, ist freier Journalist und Multimedia-Berater in Hamburg. Seit acht Jahren schreibt er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen, wie DM, BIZZ, Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, InternetWorld, Tomorrow, Spiegel Online, und andere. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt im Bereich Multimedia und Online. Seit 1994 beschäftigt er sich mit Internet-Produktion und war unter anderem für Europe Online, ProSieben, DF 1, Kabel 1 und Grundig tätig. Seine Site: www.spielfigur.de
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Punkte |
Eine Rezension von Dr. Andreas Hasenkamp (09.2002) |
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Preis-Leistung |
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Gesamtwertung |
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